dvv international
Das BMZ Strategiepapier von dvv international ist verabschiedet.
Sie finden denText im Downloadbereich unter dem Menüpunkt Materialien auf dieser Website und auf der Website von dvv international www.dvv-international.de
- In den Entwicklungs- und Transformationsländern Afrikas, Asiens und Pazifik, Mittel- und Südamerikas wie Mittel- und Südosteuropas bemüht dvv international sich um die Stärkung und Etablierung der Erwachsenenbildung, die die Situation der jeweiligen Partnerländer aufgreift, sich an fachlichen Kriterien orientiert und im Interesse der ärmeren Teile der Bevölkerung agiert.
- Mit den Industrieländern pflegt er einen intensiven Informations- und Fachaustausch und zunehmend Projektkooperationen zu einer Vielzahl von thematischen Schwerpunkten. In Deutschland leistet es entwicklungspolitsche Bildungsarbeit, vor allem an den Volkshochschulen.
- Gemeinsam mit den regionalen und den global wirkenden Fachverbänden der Erwachsenenbildung beteiligt sich dvv international an der auch international notwendigen Informations- und Lobbyarbeit.
Die Schwerpunkte der Arbeit haben sich in den letzten Jahrzehnten analog den aktuellen Gegebenheiten verändert: War die Unterstützung der Erwachsenenbildung in den 60er Jahren noch ein Teil der Bildungshilfe, die im Rahmen der Entkolonialisierungsbestrebungen geleistet wurde, trat in den 70er und 80er Jahren vermehrt das Interesse an einem internationalen Erfahrungsaustausch in den Vordergrund. In den 90er Jahren stellten sich durch die Veränderungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und den europäischen Einigungsprozess neue Aufgaben und Herausforderungen, die zu Beginn des neuen Jahrtausends vor allem auf die Erweiterung der Europäischen Union zielen.
Gerade im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Erwachsenenbildung verstärkt zu einem Instrument entwickelt, das neben der Vermittlung allgemeiner, kultureller und beruflicher Bildungsinhalte immer häufiger auch beim Auf- und Ausbau demokratischer Strukturen zum Tragen kommt. Eine wichtige Rolle kann sie spielen, wenn es darum geht Menschen zu befähigen, stärker am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben von der lokalen bis zur internationalen Ebene teilzuhaben.
Die wichtigsten Zuwendungsgeber sind das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das Auswärtige Amt, das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, die Europäische Union und die Weltbank.