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BORDA BNS Netzwerk bei der Weltwasserwoche in Stockholm - DEWATS wurde präsentiert als bewährte Lösung für das Problem der san
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Durch 34 an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmende DEWATS Expertinnen und Experten sowie durch die Beteiligung des BNS Netzwerkes am Programm der Konferenz (side event, Filmpräsentation, Vortrag beim Workshop „The Sustainable City“, DEWATS Ausstellungsstand) wurde die internationale Expertengemeinschaft der Konferenz über Erfolge und Möglichkeiten von DEWATS informiert. Die Rückmeldungen der Konferenzteilnehmer/innen zeigten, dass die Kernaussage des BORDA BNS Netzwerks zu DEWATS als einer bewährten Lösung verstanden und akzeptiert wurde. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg für ein Netzwerk, das sich in der Regel weniger mit der Teilnahme an Konferenzen als mit der Verbreitung sanitärer Grundversorgung beschäftigt und daher bislang weniger bekannt war.
Die grundlegenden Argumente für die Anwendbarkeit und die Notwendigkeit von DEWATS Lösungen stellte Andreas Ulrich (BORDA regionaler Projektkoordinator Süd-Ostasien) in seinem Vortrag vom 17. August dar. Im Folgenden sind die Kernaussagen zusammengefasst:
Eine stadtweite, am Bedarf ausgerichtete Verbreitung von „community based sanitation“ sowie ein dezentrales Abwasserbehandlungsprogramm ist nötig
Schlüsselergebnisse des BORDA BNS Netzwerks
WANTED: In kleinen und mittleren Städten wird eine systematische und konzertierte Demonstration von erprobten DEWATS Optionen benötigt  DEWATS „ best practices“ (z.B. SANMAP, HIA, CBS, DEWATS-SME, QMS, IPLT) wurden noch nicht im Verbund als dezentrales „sanitation package“ demonstriert. Obwohl DEWATS die bedeutendste dezentrale „sanitation“ Lösung ist, liegt die aktuelle Abdeckung in Städten, die bislang im Verbreitungsprojekt berücksichtigt wurden unter 5%. Kleine und mittlere Städte benötigen handhabbare, nachhaltige, ausbaufähige und variable Maßnahmenpakete, mit denen die DEWATS Basismodule in einem begrenzten Zeitrahmen umgesetzt werden können. Multi-Millionen-Dollar-Investitionen für zentrale Kanal- und Abwasserbehandlungs¬systeme werden auf die großen Städte beschränkt bleiben und sind für einkommensschwache städtische Gebiete und KMUs kaum eine realistische Alternative. Der Großteil der bestehenden Wohngebiete in nichtindustrialisierten Ländern und einkommensschwache Siedlungen werden von örtlichen und dezentralen „sanitation“-Systemen abhängig sein. Hygienisch einwandfreie und umweltgerechte Handhabung und Management von Faulschlämmen wird in kleinen und mittleren Städten immer notwendiger um allgemeine Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Nur eine konzertierte und umfassende Herangehensweise, die vielfache Wahlmöglichkeiten verbindet, hat eine realistische Chance auf Geberbeteiligungen und zukünftige Massenverbreitung.
Hauptmerkmale eines stadtweiten DEWATS-CBS Demonstrationsprogramms
 Grundlagen: Nur vereinbarte und erprobte Varianten (z.B. SANMAP, HIA, SANIMAS, DEWATS, IPLT) und Umsetzungsprinzipien (wie Nachfrageorientierung, „multi-stakeholder“ Ansatz, „multi-source“ Finanzierung, hohe Gemeindebeteiligung, Vereinbarkeit mit rechtlichen Rahmenbedingungen) werden angewendet. Ziel: Nachfrage orientierte Demonstration von stadtweiten dezentralen „sanitation“- und Abwasserbehandlungslösungen in einer ausgewählten Anzahl von kleinen bis mittleren Städten (100 000 – 500 000 Einwohner/innen) Absicht: 10% der Haushalte pro Stadt sind innerhalb von 3 Jahren versorgt. Basissysteme, personelle Kapazitäten & Infrastrukturen müssen etabliert werden: „Sanitation“ Entwicklung und Geschäftsplan, Klärschlammbehandlungsanlage, 10 – 50 DEWATS-CBS & 10 – 20 DEWATS-SME Umsetzungen, Förderung der örtlichen Gemeinden und technische Umsetzungsfähigkeit. Integrierte Verbreitung: Detaillierte Stadtentwicklungspläne für sanitäre Grundversorgung sowie eine kosteneffiziente Umsetzung ermöglichen weiteren Ausbau nach Projektende. Unmittelbare Kosteneffizienz durch „economies of scale“ Ursprünglicher Projekt-Zeitrahmen: 3 Jahre plus unbefristetes Follow-up Gesamtes benötigtes Jahresbudget: +/- 2.000.000 USD (inkl. 50% Kofinanzierung) Unmittelbare Kooperation mit Gemeindeorganisationen, technischen Experten und lokalen Behörden Regelmäßiges Feedback an nationale und internationale Schlüssel-Stakeholder
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