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Kolumbien

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit werden in kolumbianischen Betrieben kaum beachtet. Die Escuela Nacional Sindical in Medellin will durch Bildungs- und Beratungsangebote, Untersuchungen, Lobbyarbeit und Mitarbeit in Netzwerken die Gefahr von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen in Kolumbien verringern. Gewerkschaftliche Fachkräfte sollen sensibilisiert und qualifiziert werden, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu verbessern.


Bildung zum sozialen Handeln

Gewerkschaftliche Arbeit in Kolumbien ist gefährlich. In keinem Land der Erde werden so viele Gewerkschafter/innen getötet wie in Kolumbien. Das Land ist geprägt von jahrzehntelanger Gewalt und krassen sozialen Gegensätzen. Aktive Gewerkschafter sehen sich immer wieder Einschüchterungen, Entlassungen und Morddrohungen gegenüber. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO kritisiert seit Jahren die Behinderung und Unterdrückung der Gewerkschaften in Kolumbien


Beratung der genossenschaftlichen Zentralkasse und ihrer Mitglieder, Zahlungsverkehr, Internes Kontrollsystem, Frühwarnsystem und Governance

Ökologische Land- und Viehwirtschaft, Ausbildung von Promotoren, Schulbildung und berufliche Bildung, Friedenserziehung, Stärkung von indigenen Gruppen, Ausbildung von Frauen, Stärkung von Dorfgemeinschaften

Durch die soziale Betreuung von Kindern und Jugendlichen, durch Gemeinde- und Stadtteilzentren und durch Angebote gesundheitlicher, politischer und kultureller Workshops werden Sozialstrukturen positiv verändert. Wichtigstes Ziel ist, Menschen so zu prägen, dass sie für sich, ihre Mitmenschen und die Umwelt Verantwortung übernehmen.

Das Sozialzentrum Los Comuneros in Bogotá unterhält einen Kindergarten und einen Schule, veranstaltet Workshops zu verschiedenen Themen menschlichen Zusammenlebens und betreut Kinder und Jugendliche wo nötig auch psychologisch.